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CSP Zoom-Talk über Spitex St.Gallen AG

 

Die CSP des Kantons St.Gallen lädt zum nächsten Zoom-Talk ein. Wir haben Geschäftsführer Michael Zellweger eingeladen, über den Start und die Herausforderungen mit der neuen Spitex-Organisation zu referieren. Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist erwünscht, der Zoom-Link wird nach der Anmeldung persönlich versendet. 

Die Spitex St.Gallen AG ist aus den vier langjährig aktiven Spitex-Organisationen der Stadt St.Gallen hervorgegangen. Die Stadt hat die Fusion in einem rund zweijährigen Prozess professionell begleitet. Der Start der neuen Organisation wurde begleitet durch eine markante Kündigungswelle und negativen Berichten in den Medien. Michael Zellweger wird in seinem Referat einen Einblick in die aktuelle Situation geben und zeigen, wie sich die Spitex für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen wappnet. Infos zur Spitex St.Gallen AG finden Sie hier:
https://www.spitex-stgallen.ch

Datum und Zeit:
Donnerstag 6. Mai 2021, 18:00 bis 19:15 Uhr
(bitte mindestens 5 Minuten vor Beginn eingeloggt sein)

Zoom-Link:
https://zoom.us/j/7080139715?pwd=dVRJSUxOSElYOU5seUtGdWYrNkFBUT09

Meeting-ID: 708 013 9715
Kenncode: 836029

Programm:
18:00 Uhr: Begrüssung durch Stefan Grob, Stadtparlamentarier und Geschäftsleiter CSP Kanton St.Gallen
18:10 Uhr: Referat Michael Zellweger, Geschäftsführer Spitex St.Gallen AG
18:45 Uhr: Fragen / Diskussion
19:15 Uhr: Schluss der Veranstaltung

Anmeldung:
Anmelden können Sie sich direkt mittels Anmeldeformular. Anmeldeschluss: 3. Mai 2021


Anmeldung Zoom Talk

2 Antworten auf „CSP Zoom-Talk über Spitex St.Gallen AG“

Sehr geehrte Damen und Herren

Schön, dass Sie das heisse Eisen Spitex SG AG angehen. Als Mitarbeiterin, welche bereits gekündet hat, bin ich leider desillusioniert, dass Fehler zugegeben werden. Stattdessen wir Herr Zellweger eloquent und gewinnend berichten, dass alles so weiter geht, wie bisher. Dass der Leistungsauftrag der Stadt erfüllt wird und der grösste Teil der Mitarbeitenden hochmotiviert ist und die neue Organisation toll findet.

Er wird glaubhaft erklären, dass es keine Nachteile für die Patientinnen hat, dass die A, B und C-Leistungen nun von verschiedenen Berufsgruppen ausgeführt werden.

Dass heisst, Frau Muster wird neu von der Pflegefachfrau HF/FH besucht um die Augentropfen verabreicht zu bekommen, 3/4h vorher oder nachher wird sie von einer Fachfrau Gesundheit (FAGE) besucht um die Beine zu waschen und Kompressionsstrümpfe anzuziehen und am Nachmittag wird eine Hilfe den Haushalt machen. Jede Woche zudem andere Personen. Dass dabei drei Personen durch die Stadt zu ein und derselben Person fahren, jedes Mal Zeit für die Parkplatzsuche verlieren und vergebliche KM verursachen, spielt keine Rolle. Und vor allem keine Rolle spielt, dass so der grösste Teil der Patienten die Welt/Spitex nicht mehr versteht und komplett verunsichert wird.

Leider können gerade die Patienten sich nicht wehren oder reklamieren.

Oder warum wird eine funktionierende und rentierende Einheit (Spitex Ost) in drei Monaten an die Wand gefahren?
Die Überheblichkeit und Ignoranz, welche der VR und GL an den Tag legen, sucht seinesgleichen.

Freundliche Grüsse

L.Perren

Aus Sicht einer Betroffenen kann ich die Überlegungen von Frau Perren durchaus nachvollziehen. Trotzdem: Wenn man das oben erwähnte Beispiel nimmt und den Spitexbesuch bei der Klientin möglichst auf 1 oder höchstens 2 Fachpersonen reduzieren möchte, würde dies bedeuten, dass sämtliche pflegerische Tätigkeiten bei dieser Klientin durch die Pflegefachperson ausgeführt werden müssten (weil hier aufgrund fehlender Kompetenzen nicht alle pflegerischen Bedürfnisse der Klientin durch eine Fachangestellte Gesundheit durchgeführt werden können) und die Haushaltsarbeiten durch eine FaGe oder Haushaltshilfe. Aus ökonomischer Sicht ist die neue Vorgehensweise jedoch durchaus sinnvoll- so werden für einerseits Tätigkeiten, die in den Kompetenzbereich der FaGe fallen, keine teureren Pflegefachpersonen mehr eingesetzt und andererseits finden auch FaGe eher eine Stelle, wenn es auch für SIE innerhalb der Spitex herausfordernde Tätigkeiten gibt und nicht nur für Pflegefachpersonen. Dass sich Klientinnen u Klienten an die neue Situation gewöhnen müssen, ist klar. Aber im Spital läuft es seit Jahrzehnten so, dass die pflegerischen Tätigkeiten nach Ausbildungsgrad aufgeteilt werden. Zudem hängt die Akzeptanz immer auch sehr davon ab, wie die Spitexmitarbeitenden die Veränderungen kommunizieren – man kann dies wohlwollend und positiv tun oder aber ablehnend und negativ. Beide Varianten wirken sich auf die Klient:innen aus.
Die Sache mit der Parkplatzsuche könnte man lösen, indem man mehr auf E-Bikes setzen würde. Das wäre auch ein Beitrag zur Chancengleichheit, denn nicht jede Pflegefachperson oder FaGe hat einen Führerschein – bisher konnten sich gute, führerscheinlose Fachpersonen bei der Spitex nicht mal bewerben, da der Führerschein eine Voraussetzung bei der Stellenbewerbung ist. Mit E-Bikes kann man in der Stadt ganzjährig fahren, die Parkplatzsuche entfällt und man ist damit nachweislich nicht langsamer als mit dem Auto. Als ich anno 1986 während der Ausbildung ein Spitexpraktikum machte, waren viele AKP- Schwestern (so durfte man uns damals noch nennen, es war bevor „Schwester“ als abwertend galt) in der Spitex mit dem Mofa unterwegs.

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